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"Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling."
Laotse

Feuerbestattungen

Der Verstorbene wird in einem Sarg, im Krematorium eingeäschert. Die Asche wird in eine Urne gefüllt und kann anschließend auf verschiedene Arten beigesetzt werden.

Möglichkeiten der Feuerbestattung:

Urnenerdbestattung

Die Urne wird in einem Erdgrab auf dem Friedhof beigesetzt. Urnen können häufig auch in bereits bestehenden Familiengräbern beigesetzt werden.

Urnenrasengrab

Die Urne wird in einem Grab auf einer dafür vorgesehenen Wiese beigesetzt. Das Grab wird mit einer Platte abgedeckt, auf welcher der Name von einem Steinmetz eingearbeitet wird. Die Grabpflege entfällt.

Urnengrab in einem gärtnergepflegten Grabfeld

Hierbei handelt es sich um ein großes Grabfeld, das von einem Gärtner dauerhaft bepflanzt und gepflegt wird. Eine Namensnennung ist meist an einem gemeinsamen Denkmal möglich.

Urnenwand

Viele Friedhöfe bieten heute die Möglichkeit, die Urne in einer Urnenwand oder einer Urnenstele beizusetzen. Die Grabpflege entfällt.

Urnengrab unter Bäumen

Die Gemeinde Meckenbeuren hat in Kehlen auf dem Friedhof eine Möglichkeit geschaffen, Urnen unter Bäumen zu bestatten. Auf dem Grab wird eine liegende Platte mit dem Namen angebracht. Die Grabpflege entfällt.

Waldbestattung

Hier wird die Urne an der Baumwurzel eines vorher ausgewählten Baumes beigesetzt. Es ist entweder ein Platz an einem Gemeinschaftsbaum oder ein eigener Baum für bis zu 10 Urnen möglich. Je nach Lage und Art des Baumes variieren die Preise. Die Grabpflege wird von der Natur übernommen. Die nächsten Wälder, von Meckenbeuren aus, sind der Friedwald in Heiligenberg und die Josephsruh in Wolfegg.

Naturbestattungen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es keinen Friedhofszwang. Das heißt die Asche des Verstorbenen kann auch z.B. auf einer Almwiese in den Schweizer Bergen oder an einem Felsen verstreut werden. Auch eine Verstreuung der Asche im Wind oder in einen Bergbach sind möglich.
Unser Partner hierfür ist die Oase der Ewigkeit.

Seebestattung

Die Asche wird in einer speziellen Seeurne, nach seemännischem Brauch, dem Meer übergeben. Möglichkeiten hierfür gibt es in verschiedenen Gewässern. Von Deutschland aus wird vorwiegend in der Nord- und Ostsee, aber auch im Mittelmeer oder im Atlantik bestattet. Eine Seebestattung im Bodensee ist auf der deutschen Seite nicht erlaubt.
Unser Partner hierfür ist die DSBG.

Anonyme Bestattung

Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine namenlose Bestattung in einem Gemeinschaftsgrab. Diese Art der Bestattung ist hier zum Beispiel auf dem Friedhof Lindau möglich. Bei der Bestattung dürfen Angehörige nicht dabei sein.

Teil-anonyme Bestattung

Die Stadt Lindau bietet eine Gemeinschaftswiese an, auf der man die Urne in der Erde beisetzen kann. Die Anbringung des Namens des Verstorbenen an einem Denkmal, sowie die Begleitung durch die Angehörigen ist im Gegensatz zur anonymen Bestattung erlaubt.

Edelstein- und Diamantbestattung

Die Edelstein- und Diamantbestattung ist keine Bestattungsart im üblichen Sinne, sondern eine Veredelung der Asche zu einem synthetischen Edelstein oder Diamanten. Dieser soll ein Erinnerungsstück an den Verstorbenen sein. Hierfür kann die ganze Asche verwendet werden oder nur ein Teil. Die restliche Asche wird dann wie gewohnt bestattet.
Unsere Partner in diesem Bereich sind die Firmen Mevisto und Algordanza.

Weltraumbestattung

Ein kleiner Teil der Asche kann ins Universum geschossen werden. Hierbei wird die Asche in eine Lippenstiftgroße Kapsel gefüllt und in die Erdumlaufbahn gebracht. Auf Grund der hohen Kosten wurden bisher nur wenige Weltraumbestattungen durchgeführt.

Luftbestattung

Unter Luftbestattung versteht man das Verstreuen der Asche eines Verstorbenen von einem Heißluftballon oder Flugzeug aus. Diese Beisetzungsart ist in Deutschland nicht erlaubt, kann aber in anderen Ländern vorgenommen werden. Beispielsweise im Elsass in Frankreich oder auch in der Schweiz.

Die Grabarten variieren je nach Friedhof. Wir beraten Sie gerne persönlich zu den einzelnen Bestattungsformen.